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Didaktisches Konzept der Lerneinheiten

Ziel des Projekts BNE-OER ist es, dass die angehenden Pädagog*innen mit Hilfe der Lerneinheiten qualifiziert werden, BNE-relevante Inhalte und Fragestellungen vom Kindergarten über die Grundschule bis in die Sekundarstufe zu unterrichten, sowie in außerschulischen Bildungssettings zu vermitteln.

Daher werden zur Thematisierung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 15 fachwissenschaftliche und 15 fachdidaktische Lerneinheiten mit einer jeweiligen Bearbeitungszeit von 90 Minuten für die Hochschulbildung erstellt. Jede Lerneinheit gliedert sich dabei in eine Selbstlerneinheit und eine Anwendungseinheit.

In der Selbstlerneinheit werden verschiedene Module zur Wissensvermittlung verwendet (z. B. Erklärvideos, Präsentation, Schaubilder), die mit Übungsaufgaben verknüpft sind, um das neu erworbene Wissen direkt zu wiederholen. Die Übungsaufgaben sind mit H5P-Elementen (z. B. Lückentext, Multiple Choice, Quiz-Aufgaben, Memory-Spiel) umgesetzt. Auf diese Weise erhalten die Studierenden eine direkte Rückmeldung zu ihrem Lernerfolg. Jede Lerneinheit enthält zudem motivierende, kreative und offene Anwendungsaufgaben, welche zur vertiefenden Behandlung des Themas eingesetzt werden können.

Grundsätzlich sind die OER so konzipiert, dass sie in unterschiedlichen didaktischen Settings an der Hochschule eingesetzt werden können (z.B. zur Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, Blended Learning, Flipped Classroom oder für den Einsatz während synchroner Veranstaltungen).

Evaluation der Lerneinheiten

Vor der Veröffentlichung der Lerneinheiten wurde jede Lerneinheit evaluiert. Basierend auf Fachliteratur sowie bestehenden Evaluations- und Fragebögen zu E-Learning wurde ein Evaluationsbogen für die Analyse von digitalen Lerneinheiten entwickelt. Ziel der Evaluation war es, auf Grundlage der Ergebnisse, die Lerneinheiten vor der Veröffentlichung gezielt überarbeiten zu können. Alle digitalen Lerneinheiten wurden anhand eines in ILIAS bzw. EduLabs oder Moodle integrierten Umfragetools von den Studierenden evaluiert, die die Lerneinheiten im Zuge von Lehrveranstaltungen bearbeiteten. Grundsätzlich handelt es sich bei dem Evaluationsbogen um ein Instrument, das sowohl in der Forschung als auch in der Lehre zur Evaluation von digitalen Lerneinheiten genutzt werden kann. Der Evaluationsbogen kann hier heruntergeladen werden:

Lerneinheiten

Zu folgenden Themen wurden Lerneinheiten entwickelt:

Universität zu Köln | Institut für Geographiedidaktik

ÜbersichtAufgabestellungen für BNE-ThemenBNE - Eine kritische AuseinandersetzungHandlungskompetenzNachhaltige StadtentwicklungKlimaschwankungenKritische Analyse von KartenNachhaltiger KonsumNachhaltiger TourismusPollenflug und KlimawandelStadtgrün und Klimaanpassung

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Klimaschwankungen gab’s schon immer?! Natürliche von anthropogenen Klimaveränderungen unterscheiden lernen



Klimawandel, Klimaschwankungen und globale Erwärmung: Was ist der Unterschied? Welche Einflussfaktoren beeinflussen natürliche Klimaschwankungen und welcher Anteil ist menschengemacht?

Denn nur wer versteht welche natürlichen Schwankungen das Klima schon immer gehabt hat, kann:
1. Fachlich fundiert Stellung dazu beziehen, dass der Mensch der Hauptverursacher der Folgen der globalen Erwärmung ist, die wir heute beobachten!
2. Zur Bekämpfung der Ursachen beitragen
3. Fachlich fundierten Geographieunterricht geben

Als Geographielehrer*in werden Sie das Thema in allen Facetten für ihren Unterricht vorbereiten müssen. Sie werden sich auch immer wieder positionieren müssen und tragen damit eine große Verantwortung.


Hier geht es zur Lerneinheit



Kompetenzen und Lernziele:
- Kennenlernen der natürlichen Einflussfaktoren auf das Klima
- Abgrenzen des Einflusses des Menschen auf das Klima
- Zuordnung der Ursachen des anthropogenen Klimawandels zu verschiedenen Bereichen
- Kritische Reflexion der eigenen Position zum globalen Klimawandel
- Lesen und Interpretieren von Klimadiagrammen, Karten und Klimaprojektionen
- Anwendung auf regionale und lokale Ebene

Aufbau der Lerneinheit:
1. Wiederholung: Klimawandel gab‘s schon immer?!
2. Einführung: Globaler Klimawandel
3. Theorie: Daten, Fakten, Wissen zum Klimawandel
4. Anwendungsaufgabe
5. Reflexion

Zielgruppe:
Angehende Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Dr. rer. nat. Verena Förster-Indenhuck ist Dozentin am Institut für Geographiedidaktik der Universität zu Köln.
Dr. Karsten Schittek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Vertreter der Professur für Physische Geographie und ihre Didaktik am Institut für Geographiedidaktik der Universität zu Köln.
Prof. Dr. Akexandra Budke ist Professorin am Institut für Geographiedidaktik der Universität zu Köln.



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Bergische Universität Wuppertal | Institut für Geographie und Sachunterricht

Lerneinheiten für den Studiengang „Lehramt Sachunterricht“

ÜbersichtWas ist BNE?MobilitätswendeBeutelsbacher KonsensNachhaltige ErnährungInsektensterben & LernendenvorstellungenGrenzenGlobale DisparitätenVielperspektivitätSpielend die Welt verstehenKritik an BNE

Lerneinheiten:
  • Was ist BNE? | Eine Einführung in die Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Globale Disparitäten | Batteri(iiiiih)e – Lithiumgewinnung im Spannungsfeld von E-Mobilität und globalen Disparitäten
  • Grenzen | Eine vielperspektivische Betrachtung der Grenzthematik
  • Beutelsbacher Konsens | Dazu stehe ich! Wo und wie ich in Schule und Unterricht meine Meinung sage und auf die Meinung anderer reagiere
  • Mobilitätswende | Bitte wenden! Warum ein rascher und umfassender Wandel unserer Mobilität so wichtig ist
  • Spielend die Welt verstehen | Videospiele im Kontext von kritischer Medienkompetenz und Geschlechtergerechtigkeit
  • Nachhaltige Ernährung | Alles Tomate, oder was? Nachhaltige Ernährung & Lebensmittelproduktion am Beispiel der Tomate
  • Insektensterben & Lernendenvorstellungen | „Die Menschen müssen aufpassen!“ – Insektensterben und Lernendenvorstellungen über Biodiversitätsschutz am Beispiel Schmetterlinge
  • Vielperspektivität | Dem Sachunterricht gerecht werden – Charakteristika und Planungshilfe
  • Kritik an BNE | BNE – Eine kritische Auseinandersetzung

Eine Einführung in die Bildung für nachhaltige Entwicklung

In der OER werden mithilfe von interaktiven Videos mit einer BNE-Expertin die historische Entwicklung zu BNE, die Ziele der Agenda 2030 mit den 17 SDGs und den fünf Kernbotschaften, aber auch die Zielkonflikte, vorgestellt. Ebenso wird erläutert, welche Bedeutung BNE in Institutionen wie Kindergarten, Schule und Hochschule hat.





Kompetenzen und Lernziele:
1. Sie lernen das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die historische Entwicklung sowie die Bedeutung für Schule/Hochschule kennen.
2. Sie können die Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung sowie die fünf Kernbotschaften als handlungsleitende Prinzipien benennen.
3. Sie können über die notwendigen Kompetenzen von Lehrkräften für die Umsetzung von BNE reflektieren.
4. Anhand der Informationen können Sie erläutern, wie Sie Themen der Nachhaltigkeit in Ihrer Klasse einführen würden.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Interaktives Video (Input 1)
2. Lückentext zu Input 1
3. Die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen
4. Interaktives Video (Input 2)
5. Lückentext zu Input 2
6. Anwendungsaufgabe: Nachhaltigkeit als Thema Ihres Unterrichts?

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte sowie Kindheitspädagog*innen.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Madlene Köder - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Miriam Kuckuck - Professorin in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Sebastian Wolff-Seidel - wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.




Bitte wenden! Warum ein rascher und umfassender Wandel unserer Mobilität so wichtig ist

Mobilität ist Teil unseres Alltags. Der Ressourcenverbrauch und die Klimagasproduktion des motorisierten Verkehrs müssen sich drastisch und schnell reduzieren, wenn die Pariser Ziele eingehalten werden sollen und erst recht, wenn Klimagerechtigkeit angestrebt wird. Die OER liefert Fakten und weist neben dieser Problematik auch auf weitere Unternehmen wie z.B. der ungleichen Raumaufteilung in Städten und die täglich acht Verkehrstoten auf deutschen Straßen hin. Anhand einer idealtypischen Stadt werden unterschiedliche Situationen und Problemfelder der Mobilitätswende thematisiert.





Kompetenzen und Lernziele:
In dieser Open Educational Resource (OER) lernen Sie...
1. …die Relevanz und Dringlichkeit der Mobilitätswende im Rahmen der Nachhaltigkeit zu begründen.
2. …die Auswirkungen der derzeitigen Organisation von Mobilität auf Natur und Gesellschaft zu benennen.
3. …E-Mobilität als Lösungsansatz kritisch zu hinterfragen.
4. …die Notwendigkeit politischer Weichenstellungen zu erkennen.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Relevanz & Dringlichkeit der Mobilitätswende
2. Mobilität in der Krise: Probleme und Perspektiven
3. Anwendungsaufgabe: Mobilität neu denken
4. Reflexion

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte aller Fächer.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Stefan Padberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Michael Lachetta ist wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.


Dazu stehe ich! Wo und wie ich in Schule und Unterricht meine Meinung sage und auf die Meinung anderer reagiere

Als Lehrperson stehe ich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik, die wiederum auf den allgemeinen Menschenrechten beruht. Was heißt das, wenn es um politische Streitfragen geht? Wann darf, wann muss ich Stellung beziehen? Darf ich sagen, welche Partei ich wähle? Und was ist, wenn im Unterricht jemand eine wissenschaftsleugnende Position vertritt? Wie reagiere ich auf Rassismus? Diese OER klärt, worin der Grundkonsens der politischen Bildung besteht und was das für das Handeln als Lehrperson bedeutet. Anhand von verschiedenen Situationen werden die Nutzer*innen aufgefordert, das Gelernte anzuwenden und sich zu positionieren.





Kompetenzen und Lernziele:
In dieser Open Educational Resource (OER) lernen Sie...
1. …naturwissenschaftliche Fakten im Sinne wissenschaftsorientierten Unterrichts von Meinungsäußerungen unterscheiden.
2. …die Prinzipien des Überwältigungsverbots und des Kontroversitätsgebots als Kern der politischen Bildung in der BRD kennen.
3. …deren Entstehung und Bedeutung für die Verteidigung der Demokratie kennen.
4. …die Bedeutung des Eintretens für die Demokratie verstehen.
5. …wann und wie die Äußerung der eigenen Meinung in Unterricht und Schule geboten ist.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Bedeutung politischer Bildung im Kontext BNE
2. Entstehung des Beutelsbacher Konsens in der postfaschistischen BRD
3. Das Prinzip des Überwältigungsverbots
4. Das Prinzip des Kontroversitätsgebots
5. Bedeutung der Schüler*innenorientierung
6. Anwendungsaufgaben aus dem Alltag
7. Reflexion

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte aller Fächer.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Stefan Padberg - wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Miriam Kuckuck - Professorin in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Sven Hanses - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.


Alles Tomate, oder was? Nachhaltige Ernährung & Lebensmittelproduktion am Beispiel der Tomate

Mithilfe der OER sollen die Studierenden am Beispiel der Tomate ein kritisches Verständnis des Konzepts der nachhaltigen Ernährung entwickeln. In einem Screencast werden die Dimensionen und Grundsätze nachhaltiger Ernährung (von Koerber, 2014) erläutert. Dann begeben sich die Lernenden auf eine digitale Exkursion zu einem Unternehmen, das die nachhaltige Tomatenproduktion zum Leitgedanken seines Handelns gemacht hat. Aufbauend darauf wird anhand von Kriterien bewertet, inwieweit der Konsum von Gemüse, das unter verschiedenen Bedingungen produziert und zum Supermarkt transportiert wurde, als nachhaltig bezeichnet werden kann.



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Kompetenzen und Lernziele:
1. Am Beispiel der Tomate entwickeln Sie ein kritisches Verständnis des Konzepts einer nachhaltigen Ernährung.
2. Sie können die fünf Dimensionen nachhaltiger Ernährung & Grundsätze nachhaltiger Ernährung erläutern.
3. Anhand von Kriterien können Sie bewerten, inwieweit die Produktion und der Verzehr bestimmter Lebensmittel als nachhaltig bezeichnet werden kann.
4. Sie können Faktoren nennen, die zu einer nachhaltigen Tomatenproduktion beitragen.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Screencast als Vorspann (Input 1)
2. Quiz zu Input 1
3. Digitale Exkursion: Stationenlernen mithilfe kurzer Videos (Input 2)
4. Quiz zu Input 2
5. Anwendungsaufgabe: Wie nachhaltig ist das Gemüse, das ich esse?

Hinweis: Die Elemente der Lerneinheit bauen aufeinander auf. Ohne die Inputs (Elemente 1 und 3) kann die Anwendungsaufgabe (Element 5) nicht bearbeitet werden.

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte sowie Kindheitspädagog*innen.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Melanie Beudels - wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Sven Hanses - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.


„Die Menschen müssen aufpassen!“ – Insektensterben und Lernendenvorstellungen über Biodiversitätsschutz am Beispiel Schmetterlinge

Insekten sind unverzichtbarer Teil von Ökosystemen. Diese OER leistet einen Beitrag zur Professionalisierung für die Umsetzung des Themas „Artensterben und Biodiversitätsschutz am Beispiel Insekten“ im Unterricht. Nach fachwissenschaftlichem sowie fachdidaktischem Input in Form von Erklärvideos analysieren und kategorisieren die Studierenden reale Lernendenvorstellungen über Gefährdungsfaktoren & Möglichkeiten zum Schutz von Schmetterlingen. Sie überdenken Strategien und Unterrichtshandlungen, die geeignet sein könnten, um die Lernendenvorstellungen in Richtung wissenschaftlicher Konzepte weiterzuentwickeln.





Kompetenzen und Lernziele:
1. Sie können die Relevanz von Insekten für Ökosysteme und die Menschheit erläutern, wichtige Fakten zum, Gründe für und Folgen des Insektensterben(s) nennen sowie beschreiben, was unter Biodiversität verstanden wird.
2. Sie können die Begrifflichkeiten „Vorstellungen“, „Prä-/Postkonzepte“, „alternative Vorstellungen“ sowie „Conceptual Change“ definieren.
3. Sie können anhand des Lerngegenstandes „Insekten“ Beispiele für Primär- und Sekundärerfahrungen geben.
5. Sie können Methoden wiedergeben, mithilfe derer Lernendenvorstellungen im Unterricht und in der Forschung erhoben werden können.
6. Sie können Gelingensbedingungen und Strategien für Conceptual Change-Prozesse nennen.
7. Sie trainieren Ihre Analyse-, Planungs-, Reflexions- und Handlungskompetenzen, indem Sie im Rahmen von Fallanalysen reale Lernendenvorstellungen über Gefährdungsfaktoren & Möglichkeiten zum Schutz von Schmetterlingen analysieren sowie kategorisieren. Sie überdenken Strategien und Unterrichtshandlungen, die geeignet sein könnten, um die Lernendenvorstellungen in Richtung wissenschaftlicher Konzepte weiterzuentwickeln.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Fachwissenschaftlicher Input: Erklärvideo zum Insektensterben
2. Quiz zu Input 1
3. Fachdidaktischer Input: Erklärvideo zu Lernendenvorstellungen & Conceptual Change
4. Quiz zu Input 2
5. Anwendungsaufgabe: Fallanalysen zu Schüler*innenvorstellungen über Gefährdungsfaktoren & Möglichkeiten zum Schutz von Schmetterlingen

Hinweis: Die Elemente der Lerneinheit bauen aufeinander auf. Ohne die Inputs (Elemente 1 und 3) kann die Anwendungsaufgabe (Element 5) nicht bearbeitet werden.

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte sowie Kindheitspädagog*innen.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Melanie Beudels - wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Madlene Köder - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Sven Hanses - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Melina Zängerling - Studierende im M. Ed. Grundschule (Sachunterricht).
Christiane Brenke - Studierende im M. Ed. Grundschule (Sachunterricht).


Eine vielperspektivische Betrachtung der Grenzthematik

Im Rahmen der Lerneinheit wird das räumliche Phänomen der Grenze vielperspektivisch betrachtet. Hierfür werden sowohl Gegenwarts- und Zukunftsbezüge hergestellt als auch exemplarische Einblicke in die historische Grenzentwicklung aufgezeigt. Durch die vielperspektivische Betrachtung werden die Lernenden zu einer reflektierten Sichtweise auf die Grenzthematik angeregt.





Kompetenzen und Lernziele:
1. Aus einer geographischen Perspektive erläutern Sie, welche Kriterien zur Unterteilung und Abgrenzung von Gebieten angewendet werden können.
2. Aus einer naturwissenschaftlichen bzw. biologischen Perspektive beschreiben Sie den Einfluss menschlich errichteter Grenzen auf die Biodiversität anhand unterschiedlicher Beispiele sowie Handlungsstrategien zum Schutz exemplarisch angeführter Wildtiere.
3. Aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive benennen Sie Kriterien, nach denen der Passport Index erstellt wird, und erklären die Konsequenzen dieses Rankings für die Bürger*innen unterschiedlicher Staaten.
4. Aus einer historischen Perspektive vergleichen Sie ausgewählte mediale Darstellungen von der Errichtung und Öffnung jener Grenze, die die BRD von der DDR trennte und beurteilen eine weitere, fiktive Grenzöffnung.
5. Aus einer technischen Perspektive reflektieren Sie die Relevanz der Technisierung und Digitalisierung für fliehende Menschen sowie den Grenzschutz.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Beleuchtung der Grenzthematik aus der geographischen Perspektive.
2. Beleuchtung der Grenzthematik aus der naturwissenschaftlichen (bzw. biologischen) Perspektive.
3. Beleuchtung der Grenzthematik aus der sozialwissenschaftlichen Perspektive.
4. Beleuchtung der Grenzthematik aus der historischen Perspektive.
5. Beleuchtung der Grenzthematik aus der technischen Perspektive

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Sebastian Wolff-Seidel - wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Madlene Köder - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Michael Lachetta - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.


Batteri(iiiiih)e – Lithiumgewinnung im Spannungsfeld von E-Mobilität und globalen Disparitäten

Die OER zielt darauf ab, den Studierenden Fähigkeiten in folgenden Bereichen zu vermitteln: Etablierung eines Alltagsbezugs zur Lithiumgewinnung und E-Mobilität, kritische Betrachtung der Batterieproduktion und globaler Disparitäten, Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten in den Unterricht und Anpassung von Lehrmaterialien an den schulischen Kontext. Die Lerneinheit beinhaltet u.a. problemorientiertes Lernen und verschiedene Medien, um die Themen praxisnah zu vermitteln. So werden die Anwendungsorientierung und Reflexion der Studierenden gefördert.






Dem Sachunterricht gerecht werden – Charakteristika und Planungshilfe

Aufbauend auf den Bildungsbegriff als Orientierung für das Fach Sachunterricht werden nach derzeitigem Forschungsstand wichtige Kennzeichen des Sachunterrichts (Vielperspektivität und Inklusionsorientierung) in dieser OER angesprochen. Zugleich wird die Professionalisierung der Planungskompetenz (angehender) Lehrkräfte gefördert, indem eine Planungshilfe (Inklusionsdidaktisches Netz) vorgestellt und erarbeitet wird, die die Prinzipien der Vielperspektivität und der Inklusionsorientierung miteinbezieht.





Kompetenzen und Lernziele:
1. Begriff der (Allgemein)Bildung verstehen und im Kontext des Sachunterrichts einordnen können.
2. Wesenspunkte des Sachunterrichts kennenlernen & verinnerlichen (Vielperspektivität & Inklusionsorientierung).
3. Inklusionsdidaktische Netze als Strukturierungshilfe im Zuge der Unterrichtsvorbereitung kennenlernen.
4. Konkrete Unterrichtsgegenstände aus dem Lehrplan Sachunterricht NRW mithilfe eines inklusionsdidaktischen Netzes unter Beachtung wichtiger Merkmale (Vielperspektivität und Inklusionsorientierung) erschließen.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Was ist Bildung?
2. Vielperspektivität im Sachunterricht
3. Inklusionsdidaktisch erweitertes Vielperspektivitätsprinzip
4. Inklusionsdidaktische Netze
5. Anwendungsaufgabe

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte.

Zeitaufwand:
ca. 60 min

Autor*innen:
Shira Graf - wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Madlene Köder - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Michael Lachetta - wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Yannick Schilling - wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.


Videospiele im Kontext von kritischer Medienkompetenz und Geschlechtergerechtigkeit

In einem innovativen Lehransatz erwerben Lehramtsstudierende Kompetenzen, um Videospiele in sachunterrichtlichen und geographiedidaktischen Zusammenhängen zu nutzen, indem sie ein Modell zur reflexiven Analyse anwenden. Dieser Bildungsansatz fördert nicht nur die digitale Medienkompetenz, sondern trägt auch zur Einbindung von Videospielen in Nachhaltigkeitsdiskurse bei, insbesondere im Hinblick auf das Ziel guter Bildung (SDG 4) und die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit (SDGs 5 & 10). Durch die Verknüpfung von Spielen mit Bildung wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Förderung von Wissen und sozialem Engagement gefördert.





Kompetenzen und Lernziele:
1. Ein kritisches Verständnis für die Verwendung von Videospielen im Sachunterricht und in geographiedidaktischen Kontexten entwickeln, unter besonderer Berücksichtigung eines Modells zur reflexiven Analyse.
2. Die Fähigkeit erlangen, Videospiele im Hinblick auf ihre pädagogische Relevanz zu analysieren und auszuwählen.
3. In der Lage sein, die Anwendung von Videospielen als pädagogisches Werkzeug zu begründen und die damit verbundenen Lernziele zu definieren.
4. Die Fähigkeit entwickeln, den pädagogischen Mehrwert von Videospielen für die Förderung von Nachhaltigkeitsdiskursen im Sinne von guter Bildung (SDG 4) und Geschlechtergerechtigkeit (SDGs 5 & 10) zu erkennen und zu erklären.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Aktivierungsaufgabe: Vorstellung der SDGs und persönlicher Bezug zu Videospielen: Verbindung von SDGs mit Videospielen
2. Screencast: Input: Das Modell reflexiver Analysen in digitalen Räumen in Videospielen sowie kritische Medienkompetenz
3. Input 2: Auswahl von Expert*inneninterviews aus Bildung, Wirtschaft und Journalismus zu Videospielen und Nachhaltigkeit – Auswahlmöglichkeit (Differenzierung)
4. Anwendungsaufgabe: Kommentierung eines Let’s Play Videos oder Erstellung eines Screencastes hinsichtlich der Themen BNE und Geschlechtergerechtigkeit

Hinweis: Die Elemente der Lerneinheit bauen aufeinander auf. Ohne die Inputs kann die Anwendungsaufgabe nicht bearbeitet werden.

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Michael Morawski - wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.
Sebastian Wolff-Seidel - wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Didaktik des Sachunterrichts am Institut für Geographie und Sachunterricht.


BNE - Eine kritische Auseinandersetzung

In der OER geht es darum zu verstehen, dass BNE ein bildungspolitisches Konzept ist. Daher wird zunächst vorgestellt, was überhaupt ein Konzept ist und wie ein Konzept analysiert werden kann. Einige Kritikpunkte an dem Konzept BNE werden erläutert. Im Anschluss analysieren die Studierenden Bildungsmaterialien mithilfe eines Analyserasters.





Kompetenzen und Lernziele:
1. Die angehenden Lehrkräfte setzen sich kritisch mit dem Konzept BNE auseinander.
2. Die angehenden Lehrkräfte geben den wissenschaftlichen Diskurs um nachhaltige bzw. nicht-nachhaltige Entwicklung wieder und beurteilen diesen.
3. Die angehenden Lehrkräfte analysieren ein Unterrichtsbeispiel hinsichtlich der am BNE-Konzept geäußerten Kritikpunkte.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Wiederholung: Bildung für nachhaltige Entwicklung
2. Theorie: Wie setze ich mich mit theoretischen Konzepten kritisch auseinander?
3. Kritische Auseinandersetzung mit BNE-Konzepten
4. Anwendungsaufgabe: Kritik eines BNE-Unterrichtsbeispiels
5. Reflexion des Lernzuwachses

Zielgruppe:
Diese Lerneinheit richtet sich an angehende und ausgebildete Lehrkräfte sowie Kindheitspädagog*innen.

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Dina Vasiljuk ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographiedidaktik der Universität zu Köln.
Prof. Dr. Alexandra Budke ist Professorin am Institut für Geographiedidaktik der Universität zu Köln.
Prof. Dr. Miriam Kuckuck ist Professorin in der Arbeitsgruppe ‚Didaktik des Sachunterrichts‘ am Lehrstuhl für Geographie & Sachunterricht der Bergischen Universität Wuppertal.

Fachhochschule Südwestfalen | Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften

Lerneinheiten für den Studiengang „Kindheitspädagogik-Frühpädagogik"

ÜbersichtBienenDialogisches LesenExperimentierenHeimischer WaldICFInklusionKakaoService LearningVirtuelles WasserWhole Institution Approach

Lerneinheiten:
  • Save the bees – Honigbiene vs. Wildbiene!?
  • Mit Weltrettern im Gespräch - Dialogisches Lesen zum Thema Nachhaltigkeit
  • Wasser als wertvolle Ressource – Kinder experimentieren zu naturwissenschaftlichen Phänomenen
  • Der heimische Wald im Klimawandel
  • Eine gemeinsame Sprache sprechen – die ICF als Grundlage der Verständigung in inklusiven Bildungsprozessen
  • Inklusion als Bildungsauftrag – Heterogenität und Teilhabe in Institutionen des Elementar- und Primarbereichs
  • Kindheit in anderen Kulturen – Macht Kakao alle Kinder glücklich?
  • Kids for future – Engagement für Nachhaltigkeit initiieren
  • Virtuelles Wasser – Nachhaltigkeit mit Hand und Fuß messen
  • Whole Institution Approach – Das Thema Nachhaltigkeit konzeptionell verankern

Save the bees – Honigbiene vs. Wildbiene!?

Was gibt es zum Frühstück, wenn es keine Bienen mehr gibt? Es ist jedenfalls nicht nur der Honig, der dann auf dem Tisch fehlen würde. Welche Auswirkungen das Bienensterben auf die Natur und damit auf uns Menschen hat, zeigt diese digitale Lerneinheit. Sie versorgt Studierende und Fachkräfte mit dem nötigen Fachwissen, auf dem sie aufbauen können, um mit Kindern das komplexe Thema Bienen und ihr Verschwinden bearbeiten zu können. Dabei geht es nicht nur um die allseits bekannte Honigbiene. Auch die Bedeutung von Wildbienen wird angesprochen. Ein Interview mit einem Imker rundet das Thema ab, das zum Spektrum des SDG 15 „Leben an Land“ (Nachhaltigkeitsziel 15 der UN) gehört, in dem es unter anderem darum geht, die biologische Vielfalt zu erhalten.




Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie lernen den Körperbau, das Bienenvolk sowie die Orientierungs- und Kommunikationsstrategien der Honigbiene kennen.
2.     Sie erfahren, wie groß die Familie der Bienen ist und wer dazugehört.
3.     Sie können erkennen, wie Bedeutsam die Bienen für die Menschen sind und warum es wichtig ist sich für den Schutz der Bienen einzusetzen.
4.     Sie lernen die Imkerei kennen und diskutieren diese auch unter Einbezug kritischer Aspekte.

Aufbau der Lerneinheit:
1.     Teaser „Frühstück ohne Bestäuber“
2.     Die Honigbiene
3.     Die Bedeutung der Honigbienen und ihre Verwandten
4.     Die Imkerei
5.     Anwendungsaufgabe „Interview mit einem (Hobby-)Imker“
6.     Literatur

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg, Britta Sylvester und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Mit Weltrettern im Gespräch - Dialogisches Lesen zum Thema Nachhaltigkeit

Wie können Bücher dabei helfen, mit Kindern in einen Dialog zum Thema Nachhaltigkeit zu treten? Ist das nicht viel zu kompliziert für Kinder? Diese digitale Lerneinheit zeigt auf, wie pädagogische Fach- und Lehrkräfte durch das gemeinsame „dialogische“ Lesen im Schul- und Kita-Alltag über den ganzen Themenkomplex ins Gespräch kommen können. Die Lerneinheit stellt zudem passende Bilderbücher zu jedem einzelnen Nachhaltigkeitsziel der UN - 17 Sustainable Development Goals - vor. Die Technik des Dialogischen Lesens fördert nicht nur den Austausch zwischen Kindern und Erwachsenen, sie eignet sich auch hervorragend um kindliche Sprachkompetenzen zu fördern – auch bei Kindern mit nicht deutscher Herkunftssprache.




Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie lernen die Unterschiede zwischen dem klassischen Vorlesen und dem Dialogischen Lesen kennen.
2.     Sie lernen, was sich hinter dem Dialogischen Vorlesen verbirgt.
3.     Sie erfahren, inwiefern Bilderbücher zur Kommunikation über Nachhaltigkeitsthemen geeignet sind.
4.     Sie wählen ein geeignetes Buch aus und bereiten dieses für das Dialogische Lesen mit Kindern vor.

Aufbau der Lerneinheit:
1.     Einleitung
2.     Klassisches Vorlesen
3.     Dialogisches Lesen
4.     Bilderbücher zum Thema Nachhaltigkeit
5.     Abschlussquiz
6.     Anwendungsaufgabe
7.     Literatur

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg, Britta Sylvester und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Wasser als wertvolle Ressource – Kinder experimentieren zu naturwissenschaftlichen Phänomenen

„Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“ – die Verfügbarkeit von Wasser und eine ausreichende sanitäre Versorgung für alle Menschen zu erreichen, dafür steht das Nachhaltigkeitsziel 6 (Sustainable Development Goal - SDG 6) der UN. Diese Lerneinheit vermittelt pädagogischen Fach- und Lehrkräften, wie sie einfache naturwissenschaftliche Experimente rund um die wertvolle Ressource Wasser mit Kindern umsetzen können. So lassen sich zum einen wissenschaftliche Phänomene kindgerecht ergründen, andererseits können gleichzeitig Fragen zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz thematisiert werden. Diese digitale Lernressource zeigt, wie Pädagog*innen Kindern dabei helfen können, Zusammenhänge zu erkennen und ein grundsätzliches Verständnis naturwissenschaftlicher Vorgänge zu erhalten



Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie erfahren, wie Sie Kinderfragen (im Kontext Nachhaltigkeit) mit Hilfe von Experimenten beantworten können.
2.     Sie lernen die vier verschiedenen Formen des naturwissenschaftlichen Lernens nach Grygier und Hartinger (2012) kennen. Dabei steht das Thema Wasser im Fokus.
3.     Sie entwickeln ein eigenes pädagogisches Angebot zum naturwissenschaftlichen Handeln mit Kindern im Kontext Nachhaltigkeit.

Aufbau der Lerneinheit:
1.     Einleitung und Teaser „Kinderfragen“
2.     Naturwissenschaftliches Lernen nach Grygier und Hartinger (2012)
3.     Explorieren
4.     Versuche durchführen
5.     Laborieren
6.     Experimentieren
7.     Anwendungsaufgabe

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg und Prof. Dr. Claudia Henrichwark




Der heimische Wald im Klimawandel

Ein Ausflug in den Wald ist meist beliebt – bei Kindern wie Erwachsenen. Doch nicht immer stimmen Realität und Vorstellung überein. Anstatt dicht belaubter, saftig grüner Bäume sind es immer häufiger dürre, braune oder sogar abgestorbene Bäume, die beim Waldspaziergang ins Auge fallen. Diese digitale Lerneinheit informiert Studierende, pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte über die wissenschaftlichen Hintergründe sowie über die Folgen, die der Klimawandel für unseren heimischen Wald hat. Die Lerneinheit fällt in das Themenspektrum des SDG 13 „Klimaschutz“ (Nachhaltigkeitsziel 13 der UN) und kann als Grundlage dafür dienen, sich gemeinsam mit Kindern mit den sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels im Wald vor der Haustür auseinanderzusetzen.





Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie lernen den Aufbau des heimischen Waldes sowie wichtige Prozesse bzw. Stoffkreisläufe, die innerhalb des Waldes stattfinden, kennen.
2.     Sie erfahren wie es um den heimischen Wald aktuell steht, wodurch dieser gefährdet wird und erkennen die verschiedenen Folgen, die damit einhergehen.
3.     Sie erfahren, warum der Schutz des heimischen Waldes wichtig ist und wie Sie etwas dazu beitragen können.
4.     Sie erkunden und beschreiben Ihren eigenen heimischen Wald und dokumentieren dies.

Aufbau der Lerneinheit:
1.     Teaser „Komm wir gehen in den Wald“
2.     Stockwerke des Waldes
3.     Lebenszyklus eines Baums
4.     Stoffkreislauf des Waldes
5.     Zustand des heimischen Waldes
6.     Gefahren für den Wald
7.     Folgen
8.     Handlungsmöglichkeiten
9.     Anwendungsaufgabe
10.  Literatur

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg, Britta Sylvester und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Eine gemeinsame Sprache sprechen – die ICF als Grundlage der Verständigung in inklusiven Bildungsprozessen

Hinter der knappen Abkürzung ICF verbirgt sich die „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“. Was genau die ICF ist, wozu sie dient und wie sie im pädagogischen Alltag genutzt werden kann, erläutert diese digitale Lerneinheit. Studierende wie Fachkräfte erfahren hier, wie das Instrument ICF als „gemeinsame Sprache“ genutzt werden kann, um individuelle Bedarfe zu erkennen und zu beschreiben – und das auf international verständliche Weise. Ein Quiz sowie eine Anwendungsaufgabe helfen den Lernenden dabei, ihr gewonnenes Wissen praktisch zu testen und anzuwenden.




Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie lernen die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) kennen.
2.     Sie erfahren, wie die ICF in inklusiven Bildungsprozessen verwendet werden kann.
3.     Sie lernen die Klassifikation mit Hilfe der ICF kennen und können diese an einem Beispiel selbst durchführen.
Aufbau der Lerneinheit:
1.     Teaser „Einstiegsvideo“
2.     Verankerung
3.     Die ICF (Erklärvideo) und weitere Klassifikationen
4.     Das bio-psycho-soziale Modell von Gesundheit (Erklärvideos)
5.     Klassifizieren mit Hilfe der ICF
6.     Anwendungsaufgabe
7.     Literatur

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg, Britta Sylvester und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Inklusion als Bildungsauftrag – Heterogenität und Teilhabe in Institutionen des Elementar- und Primarbereichs

Im Nachhaltigkeitsziel SDG 4 „Hochwertige Bildung“ formuliert die UN, dass gerechte, hochwertige und inklusive Bildung für alle Kinder gewährleistet werden soll. Um Inklusion wirklich gelingen zu lassen, gilt die Haltung pädagogischer Fachkräfte als entscheidende Voraussetzung.  Die vorliegende Lerneinheit zeigt auf, wie Inklusion im Alltag aussehen kann. Die digitale Lerneinheit wendet sich an pädagogisch Tätige und möchte sie dabei unterstützen, beispielsweise Eltern in Fragen der Teilhabe beraten zu können. Die gesetzlichen Vorgaben sowie frühpädagogische Bildungsangebote für Kinder mit (drohenden) Beeinträchtigungen werden hier erläutert..





Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie lernen den Begriff der Inklusion kennen und können diesen von den Begriffen der Separation und Integration unterscheiden.
2.     Sie lernen das frühpädagogische System in NRW kennen und wissen, welche frühpädagogischen Bildungsangebote für Kinder mit (drohenden) Beeinträchtigungen es gibt und wie Kinder diese in Anspruch nehmen können.
3.     Sie sind dazu in der Lage Informationen über Bildungsangebote für Eltern verständlich aufzuarbeiten.
4.     Sie lernen den Begriff der Haltung im Kontext Inklusion sowie deren Bedeutung kennen und erfahren, was über die Haltung pädagogischer Fachkräfte im Kontext Inklusion bekannt ist.

Aufbau der Lerneinheit:
1.     Teaser „Das ist Jan“
2.     Was ist Inklusion?
3.     Rechtliche Verankerung der Inklusion
4.     Aktueller Stand der Inklusion
5.     Das frühpädagogische System in NRW
6.     Die Haltung im Kontext Inklusion
7.     Anwendungsaufgabe
8.     Literatur

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Kindheit in anderen Kulturen – Macht Kakao alle Kinder glücklich?

Schokolade gilt als „Glücklichmacher“ und „Stimmungsaufheller“ – doch wie sieht es auf der anderen Seite, bei den Produzenten von Schokolade, Kakao und Co. aus? Diese Lerneinheit wirft einen fachwissenschaftlichen Blick auf die Produktionsbedingungen, klärt auf über Kinderarbeit, Umweltschäden und Ressourcenverschwendung im Zusammenhang mit Kakaoanbau. Gleich mehrere SDGs - Sustainable Development Goals der UN - stehen in engem Zusammenhang mit dieser digitalen Lernressource. Dazu gehören zum Beispiel „Gesundheit und Wohlergehen“ und „Klimaschutz und Anpassung“, vor allem aber SDG 12 „Nachhaltiger Konsum und Produktion“. Diese Lerneinheit wendet sich sowohl an Studierende pädagogischer Fachrichtungen als auch an Lehr- und pädagogische Fach- und Leitungskräfte.




Kompetenzen und Lernziele:
1. Sie lernen die Herstellungsschritte sowie das Wachstum des Kakaos ‚von der Blüte bis zur Kakaobohne‘ kennen.
2. Sie lernen die verschiedenen Anbauregionen und Anbaumethoden des Kakao-Anbaus sowie deren Auswirkungen auf Natur und Umwelt kennen.
3. Sie erfahren, wie es um die Nachhaltigkeit im Kakao-Anbau steht und welche Maßnahmen notwendig sind, um diese zu erreichen.
4. Sie erfahren, was Kinderarbeit ist und wie viele Kinder aktuell davon betroffen sind.
5. Sie lernen die Diskussion rund um das Thema Kinderarbeit kennen und positionieren sich dazu.

Aufbau der Lerneinheit:
1. Einleitung
2. Die Herstellung von Schokolade
3. Der Kakaobaum
4. Anbauregionen
5. Kakao-Anbau
6. Umweltschutz und Umweltschäden
7. Menschenrechte und Kinderarbeit
8. Existenzsicherndes Einkommen
9. Anwendungsaufgabe

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Kids for future – Engagement für Nachhaltigkeit initiieren

Selbst aktiv werden – darum geht es in dieser digitale Lerneinheit. Oder genauer: Wie können pädagogische Fach- und Lehrkräfte Kinder dabei unterstützen, sich zu engagieren? Oftmals klafft eine große Lücke zwischen unserem Wissen um das Thema Nachhaltigkeit und einem entsprechenden Handeln. Diese Lücke zu schließen und nachhaltiges Handeln bei Kindern zu initiieren, ist die Absicht der Lerneinheit. Anhand der Idee des „Service Learning“ und vieler praktischer Beispiele erfahren hier vor allem Fachkräfte, wie sie mit den Kindern zu jedem einzelnen der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN aktiv werden können.




Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie lernen die Value-Action-Gap kennen und erfahren, wie diese überwunden werden kann.
2.     Sie lernen die Transformative Bildung und das Service Learning kennen.
3.     Sie sind dazu in der Lage in der Lage ein pädagogisches Angebot zu planen, das Engagement für Nachhaltigkeit bei Kinder und Jugendlichen initiiert.

Aufbau der Lerneinheit:
1.     Teaser „Die Lücke schließen“
2.     Value-Action-Gap
3.     Gestaltungskompetenz
4.     Transformative Bildung
5.     Service Learning
6.     Die 3 Formen des Engagements
7.     Anwendungsaufgabe
8.     Literatur

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Kirsten Föckeler, Melina Schröder, Britta Sylvester und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Virtuelles Wasser – Nachhaltigkeit mit Hand und Fuß messen

Wie kann Wasser virtuell sein? Diese digitale Lerneinheit erklärt das Konzept virtuellen Wassers und erläutert ganz praktisch, wie das eigene Verhalten auf Nachhaltigkeit „überprüft“ werden kann. In dieser Lerneinheit erfahren Fachkräfte und Studierende, wieviel Wasser für die Produktion von Avocados oder T-Shirts notwendig ist. Auch die Idee des „negativen“ Fuß- und des „positiven“ Handabdrucks im Zusammenhang mit dem individuellen Ressourcenverbrauch wird angesprochen. Ein Video innerhalb der Lerneinheit liefert konkrete Ideen, um den Fußabdruck zu verkleinern und den Handabdruck zu vergrößern und zeigt so gleichzeitig den wesentlichen Unterschied zwischen beiden Ansätzen auf.



Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg und Prof. Dr. Claudia Henrichwark


Whole Institution Approach – Das Thema Nachhaltigkeit konzeptionell verankern

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Whole Institution Approach“? Wann ist eine Einrichtung, ob Schule oder Kindergarten, wirklich nachhaltig? Das zu klären, ist Anliegen dieser digitalen Lerneinheit. Pädagogische Fachkräfte, Lehr- und Leitungskräfte, aber auch Studierende kindheitspädagogischer Fachrichtungen können sich mithilfe dieser Lerneinheit mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. So erfahren sie, wie sie aktiv dazu beitragen können, Nachhaltigkeit in ihrer Einrichtung konzeptionell zu verankern. Sie erhalten viele Praxisimpulse, um auf diese Weise unter anderem das SDG 16 „Frieden, Recht und starke Institutionen“ (Nachhaltigkeitsziel 16) der UN mit Leben zu füllen.





Kompetenzen und Lernziele:
1.     Sie lernen das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie die Rolle der pädagogischen Fachkraft innerhalb dessen kennen.
2.     Sie lernen den Begriff des Whole Institution Approaches kennen und erfahren was sich dahinter verbirgt.
3.     Sie lernen die Bausteine und Anforderungen des nachhaltigen Qualitätsmanagementsystems in der Kita kennen.

Aufbau der Lerneinheit:
1.     Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
2.     Whole Institution Approach
3.     Praxisimpulse
4.     Anwendungsaufgabe
5.     Literatur

Zielgruppe:
Angehende und ausgebildete Kindheitspädagog*innen sowie Lehrkräfte

Zeitaufwand:
ca. 90 min

Autor*innen:
Ines Düllberg, Britta Sylvester und Prof. Dr. Claudia Henrichwark